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Feuchter Gemeindewerke GmbH

Unterer Zeidlerweg 1
90537 Feucht
Fon: 09128/9914-0
Fax: 09128/9914-29

fgw@feucht-gw.de

 
 

Info & Allgemeines

Öffentliche Bekanntgabe

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Wasser - Ein kostbarer Tropfen

Wussten Sie schon, dass das Feuchter Wasser auf eine ca. 1000-jährige Geschichte zurückblicken kann? Das Leitungswasser, welches Sie heute zum Kochen, Waschen, Spülen oder für Ihren Garten nutzen, regnete vor 1000 Jahren vom Himmel und versickerte im Boden. Dieses Wasser wird heute mit verschiedenen Brunnen aus Tiefen von bis zu 252 Metern an das Tageslicht gefördert.


Wasserversorgung mit TSM zertifiziert

Geprüftes Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) in der Versorgungssparte Wasser. Dies wurde den Feuchter Gemeindewerken nun per Zertifikat bescheinigt.  Das Zertifikat bescheinigt den Gemeindewerken die Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Trinkwasserversorgern zu erfüllen.


 

Das neue Wasserwerk Jägersruh:

Das Trinkwasser für die Marktgemeinde Feucht wird aus fünf bis zu 252 m tiefen Brunnen, die das Wasser aus den Grundwasserleitern des Keupersandsteines erschließen, gefördert. Das Tiefenwasser zeichnet sich durch eine geringe Mineralisation und Härte aus. Die herkunftsbedingt erhöhten Gehalte Eisen, Mangan und Arsen wurden bisher zuverlässig im so genannten neuen Wasserwerk in der Jägersruh entfernt.

Um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige und zudem ortsnahe Wassergewin­nung sicherzustellen, traf der Aufsichtsrat der Feuchter Gemeindewerke GmbH (FGW) im Oktober 2003 die Entscheidung, das 35 Jahre alte Wasserwerk Jägersruh durch einen Neubau zu ersetzen.
Im April 2004 beauftragte die FGW die N-ERGIE Aktiengesellschaft als Generalunternehmer für das Projekt "Wasserwerk Jägersruh" mit einem Auftragsvolumen von 2,35 Millionen Euro. Mit der Auftragsvergabe an die N-ERGIE AG, die sich zur Projektabwicklung ihres Tochterunternehmens AquaOpta GmbH und dem Ingenieurbüro BauConsult aus Hassfurt bedient, nutzen die Feuchter Gemeindewerke GmbH das umfassende Know-how des regionalen Branchenführers, um den Wasserwerksneubau zum garantierten Festpreis bis zur kompletten Fertigstellung und Inbetriebnahme zu errichten. Für die FGW entfällt somit jedes Risiko von Kostensteigerungen und Nachtragsangeboten.

Durch neueste Aufbereitungstechnik wird die Wasserqualität des neuen Wasserwerks weit unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung 2001 liegen und somit weiterhin den hohen Qualitätsstandard beim Feuchter Trinkwasser sichern. Vorteile der neuen Anlage sind darin zu sehen, dass bei der Aufbereitung keine Druckunterbrechung erfolgt und mit dem Vordruck der Brunnenpumpen das Wasser über die Mehrschichtfilter bis auf die physikalische Entsäuerung gefördert werden kann, von deren Ablauf das Wasser im freien Gefälle in den Reinwasserbehälter läuft. Die Mehrschichtfilter können somit als Druckfilter betrieben werden, woraus Vorteile hinsichtlich der Filterlaufzeit resultieren. Die längeren Filterlaufzeiten werden angestrebt, um die Abwasserabgabe zu minimieren und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu verbessern. Die neuen Aufbereitungsverfahren sind vielfach bewährt. Ziel der Feuchter Gemeindewerke GmbH ist es, auch in Zukunft ein gesundes einwandfreies Trinkwasser für die Feuchter Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen.

Das Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe trifft im Prüfbericht das Aufbereitungskonzeptes vom Januar 2004 folgende Feststellung:

"Die vorgeschlagene Aufbereitungstechnik Druckbelüftung mit Oxidatorkessel - Dosierung von Eisensalzen - Mehrschichtfiltration (Fe/Mn/As-Entfernung) – physikalische Entsäuerung - Restentsäuerung entspricht dem Stand der Technik zur Aufbereitung von mangan- und eisenhaltigen Wässern, die auch geringe Gehalte an Arsen aufweisen. Diese Verfahren werden nach heutigem Wissensstand auch in Zukunft Verfahren zur Aufbereitung der oben beschriebenen Wässer sein. Durch die Ausrüstung der Anlage mit modernen SPS und der Möglichkeit der fernwirktechnischen Anbindung des Wasserwerks ist die gesamte Anlage zukunftsorientiert ausgelegt".

 

 

 
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